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Einwendungen zum Bebauungsplan

Am 01.03.2012 endete die Auslegungsfrist zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan - bis dahin konnten Bürger ihre Bedenken äußern.

Warum anwaltliche Einwendung durch den Verein?
Häufig wird privaten Stellungnahmen in einem Verfahren wenig Gewicht beigemessen, weil die rechtliche Fundierung fehlt. Wenn vollständige, auf gesetzliche Vorgaben bezogene Bedenken eingehen, ist mit einer gründlicheren Prüfung zu rechnen. Um den Einwänden von Direktanliegern und sonstigen Bürgern das nötige Gewicht zu verleihen, hat der Verein eine erfahrene Anwaltskanzlei beauftragt.
Die ausführliche, vom Anwalt erarbeitete Vollversion (136 Seiten) bekommen Sie gerne auf Anfrage von uns zugemailt.

Hier die Kurzform zum Download:
Stellungnahme - Kurzform zum DOWNLOAD ... WORD [76 KB]
Stellungnahme -
Kurzform zum DOWNLOAD ... PDF [30 KB]

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davon finanzieren wir die anwaltliche Prüfung der Vollständigkeit und der Formulierungen. Spenden an uns sind steuerlich absetzbar - wir sind als gemeinnützig anerkannt.

Die andere SICHT.... PERSPEKTIVEN....

Ein innerörtliches, grosses Bodensee-Ufergelände, noch dazu mit bisheriger Industrienutzung zu beplanen, ist sicher keine leichte Aufgabe. Hier eine schnelle Lösung herbeizuführen, die allen gerecht wird - schier ein Unding.
Bis zum 01.03.2012 liegt der vorhabenbezogene Bebauungsplan, orientiert an den Vorstellungen eines Bauträgers, aus. Öffentliche Flächen, Natur- und Denkmalschutz mindern für einen Bauträger den Gewinn und sind daher naturgemäß kontraproduktiv für seine Ziele.

Das Regierungspräsidium und die
Landesregierung (kleine Anfrage) [23 KB] ...
- haben aus raumordnerischer Sicht Bedenken gegen das ausgelegte Vorhaben.
- fragen nach einem denkmalschützerischen Konzept.
- sehen die Lage komplett geändert, wenn eine Veräußerungsmöglichkeit an einen erhaltungsbereiten Interessenten geäußert wird.

Soll diese Jahrhundertchance am Bodensee den Zielsetzungen einer reinen Gewinnorientierung folgen? Muss dieses kostbare Stück Ufer in über 120 Eigentumsanteile zersplittert werden? Sollten wir nicht Lösungen suchen, die Kressbronn mehr bescheren, als ein paar neue Teilzeit-Bewohner?

Wir sehen andere Möglichkeiten. Denn es gilt: Die Planungsentscheidung bestimmt faktisch das Grundstückseigentum.
Der Gemeinderat bestimmt die Zukunft des Grundstücks!!!
Oder auf gut schwäbisch: "Ein abgespeckter Bebauungsplan verhindert das Ausmosten des Geländes."

Wir streben eine Bündelung der Kräfte von uns Bürgern an, damit diese Jahrhundertchance für Kressbronn genutzt werden kann. Zukunftsfähig, bürgerfreundlich, städtebaulich vertretbar, ökologisch, ökonomisch sinnvoll für die Region, die Geschichte würdigend.

Unser Vorschlag ist eine finanzielle und städtebauliche Bürgerbeteiligung.